Pierino

München, Deutschland

Für meine Größe bin ich zu schwer. Trotzdem fahre ich Kajak und Mountainbike. Das L&B Training hält mich elastisch, trotz meiner 77 Lenze.

Dem pflichte ich bei. Das Biegen ist mir widerwärtig. Aber ich mach’s mit, weil ich nun schon mal dabei bin.

05. Juni, 09:35 Uhr

Guten Morgen,

Das Training von eben traf wiedermal die Spitze, die in meinem rechten Knie steckt. Erstaunlicherweise rundete sie sich während der Übung. Meine Schmerzschreie waren anfangs unüberhörbar. Der Schluss der Übung kam zu früh, gerade als nichts mehr spürbar war.

09. Mai, 08:52 Uhr

Das war heute deutlich an meiner Schmerzgrenze. Ich dachte noch: ach der flache Knieretter, das wird eher gemütlich werden. Große Täuschung. Noch selten habe ich derart sehnsüchtig aufs Vorrücken der eingeblendeten Uhr gewartet.

09. Mai, 08:48 Uhr

Muskelmiez - hört sich nett an. Ich habe geschmunzelt,

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01. Mai, 09:33 Uhr

Guten Morgen liebes Team,

Um bei einer Kristallisation, zum Beispiel von Kupferchlorid, schöne, lange blaugrüne Spieße entstehen zu lassen, soll die Salzlösung sehr langsam abkühlen. Der Vorgang muss zudem äußerst erschütterungsfrei ablaufen.

So ähnlich will vielleicht auch Rolands Rücken behandelt werden. Genesung braucht Zeit. Das Wort Patient kommt wohl vom lateinischen „patientia - Geduld“. Die wünsche ich dem Patienten Roland Liebscher. Dann wird das schon wieder.

25. April, 09:31 Uhr

Guten Morgen Bettina,

Nur zu! Das wird ganz bestimmt besser. Deine Muskeln wollen geschmeidig werden. Da gibt’s keine Ausnahmen.

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16. April, 09:30 Uhr

Lieber Roland,

Auch wenn du mehrmals den Hüftstachel erwähnst, taucht der an meinem Körper nirgends auf. Wo gibt’s da einen Stachel? Ich frage nicht zum ersten Mal danach. Einen Stachel habe ich eher im Rechten Knie. Aber zum Glück tut´s meine Hüfte beidseitig noch ohne zu pieken.

Das Schöne an der heutigen Übung ist, dass meine Arme beim Aufstützen nicht mehr zittern und bibbern. Außerdem leide ich nicht mehr und könnte mir längere Trainingseinheiten vorstellen. Also wiederhole ich dann und wann den einen oder anderen Sonntag.

Das Training anzuwenden, war eine meiner besten Ideen während der letzten Jahre.

Mille Grazie

Pierino

1

04. April, 09:48 Uhr

Guten Morgen liebe Fangemeinde,

Die Augäpfel festzuhalten oder alleine schon zu berühren ist für mich ein No Go. Geht nicht, weil die Berührung der Augenlider ein unerträgliches Krippeln daselbst auslöst. Für Augen- und Kieferbewegungen benötige ich Hände und Arme, um den Kopf festzuhalten. Der will den Augen oder dem Kiefer in die Drehrichtung folgen.

Mit den Augen zu rollen, habe ich schon bei Carlos Castaneda ausgeübt. Das hatte aber andere Effekte. Die einzelnen Richtungswechsel sind dagegen eher harmlos.

Eine nette Konzentrationsübung wäre den Blick auf einen Punkt zu konzentrieren und dann den Kopf oder gleich den ganzen Körper in viele Richtungen zu bewegen. Bei mir kommt der Kopf weiter nach rechts oder links. Beinahe unmerklich bewegt sich dann der Augapfel wirklich bis zu seinem momentanen Limit.

Einen angenehmen Freitag wünsche ich

Peter

01. April, 09:00 Uhr

Guten Morgen,

Für mich hat das Repertoire unangenehmere Übungen auf Lager. Dieses Päckchen heute fand ich anstrengend, aber nicht unangenehm. Also nicht schmerzhaft, wie das bäuchlings einer Flunder ähnliche Liegen mit abgewinkelten Unterschenkel und Gurt zum Anzurren. So stellt sich allmorgens die Frage: muss ich die Matte ausrollen und mich gegebenenfalls auf Liebschers Wohlfühlschmerz vorbereiten oder komme ich glimpflich davon. Heute war’s glimpflich verlaufen. Ich danke dem Roland und seinen Übungen. Übungen für kommende Übungen.

25. März, 10:36 Uhr

Guten Morgen Rosa-Maria,

Es ging mir darum, darzustellen dass niemand in der Wildnis des Lebens allein gelassen wird. Natürlich ist dieser Schutz spezieller Art. Springe ich vom Burgturm, kann ich sicher sein, bei Ankunft am Boden zu sterben. „Hüte dich vor dir selbst, dann behütest du wohl“. Sollte der Satz heißen. Kajaker sprechen vom „kalkulierten Risiko“. Hilfe, die ich nicht benennen kann, kommt (geschieht) meines Erachtens dem, der unvermutet in die Patsche fällt. Also wer trotz sorgsamer Prüfung möglicher Gefahren einen winzigen Punkt übersah, hat Chance auf (göttliche?) Hilfe. Die Götter jedoch geben keine Garantie auf Fortbestehen des Lebens.