Mein Kommentar zu Rolands und Petras Podcast:
Aus heutiger Sicht waren meine frühen Unternehmungen im Kayak wahre Himmelfahrtskommandos: bekleidet mit Jeans und Parka schipperte ich des öfteren schon im März bei Sturm und Seegang kreuz und quer über die bayerischen Voralpenseen. Kein Gedanke an Kentern oder Vollschlagen des offenen Zweiers. Wäre das passiert, wäre ich mit vollgesogenen Klamotten schnellstens unterkühlt und ersoffen.
Später mit Neoprene, Schwimmweste und Helm bekleidet, ging die Fahrt auf Fluss und Bach genauso sorglos weiter. Zweimal hätte mich „Gullgull“ um ein Haar ertränkt in einem Wehr und unter einem Felsen.
Auch auf dem Mountainbike fuhr der Sensenmann als Sozius mit. Sturz in die Talseite, ich weiß nicht wieviele Meter tief mit Landung auf einer Felsplatte, wieder hochgeklettert, weitergefahren, in der Nacht im Einmannzelt rasender Schmerz im Rippenbogen. Das irgendwo im Hochgebirge. Downhill mit zwei Rippenbrüchen und ausgekugeltem kleinen Finger. Schmerzhaft beim Bremsen.
Fazit: irgendetwas, muss es geben, das den kleinen Mann bei seinen Unternehmen vor dem dabei Umkommen bewahrt. Etwas, das auch den Roland mit der „besseren“ Stelle am Rücken auf dem Eisenteil landen ließ. Man ist allzu schnell leichtfertig mit sich selbst und bemerkt es leider erst, wenn es zu spät ist.
Ich wünsche uns gute Besserung.
Peter