Pierino

München, Deutschland

Für meine Größe bin ich zu schwer. Trotzdem fahre ich Kajak und Mountainbike. Das L&B Training hält mich elastisch, trotz meiner 77 Lenze.

18. Mai, 07:58 Uhr

@ohne Zuhilfenahme der Hände aufstehen: meine Empfehlung: werde Schrauber am Fahrrad oder Motorrad. Nach der x-ten tiefen Hocke neben meinem Gefährt konnte ich mich wieder ruckzuck mit der Muskelkraft der Beine hochdrücken. Immer wieder liegen Werkzeuge  eben nicht in Griffweite und man muss raus aus der Komforthaltung. Das ist angewandtes L & B - Training.

18. Mai, 07:50 Uhr

Nach einer kleinen Kreuzfahrt mit dem Mountainbike im Bayerischen Oberland, legte ich mich rücklings auf den Rückenretter. Lang hielt ich das nicht aus - aber lang maulte mein Kreuz anschließend. Ich sollte mir das mit der Kreuzfahrt besser überlegen, die geht scheinbar aufs Kreuz. Dennoch: am nächsten Tag war alles vergessen - von Kreuzweh keine Spur mehr, im Gegenteil. Sogar stundenlanges Schrauben am Bike quittierte mein Kreuz mit Ignoranz. Ab jetzt werde ich mich öfter mal rücklings auf meinem Rückenretter  verbiegen.

24. April, 08:05 Uhr

Wäre ich nicht bei L&B gelandet, würde ich bei meinem rechten Knie wahrscheinlich von Arthrose sprechen. Ganz sicher würde ich damit in der Gegend herumhinken. Der Schmerz reduziert sich auf den Ansatz der Patellasehne. Die schnurrt scheinbar nachts immer wieder zusammen. Auf dem Knieretter wird sie dann gedehnt. Tatsächlich verlaufen dann Tag und Nacht zu 98 % schmerzfrei. Aber extreme Dehnung mag das Knie nicht. Also Kniestand, auf abgewinkelten Unterschenkeln sitzen, geht nicht schmerzfrei. Beim nach hinten Überstrecken endet der Wohlfühlschmerz in lautem Geschrei.

Dann Thema Ernährung: ein Stück Kuchen und der Jammer geht los. Ich habe jahrzehntelang viel Süßes gegessen, teils zur Stressbewältigung. Mein Knie wurde mir zum Mahner, zum Erzieher. Seit letztem Oktober habe ich alle Süßigkeiten aus meiner Ernährung verbannt. Selbst Espresso wird ohne Zucker getrunken. Endlich schmecke ich den Kaffee. Für mich als Süßschnabel war das ein harter Entschluss. Jetzt nach sieben Monaten schmeckt mir gesüßter Espresso nicht mehr. Kuchen und süße Stückchen übersäuern den Magen und wahrscheinlich nicht nur den. Zudem habe ich den Winter ohne nennenswerte Erhöhung des Körpergewichts überstanden. Früher war ich Ende März sechs Kilogramm schwerer. Also: nur Mut!

Einen schönen, bewegten Morgen zusammen, vor gut drei Jahren hasste ich diese Körperverbiegungen so richtig. Inzwischen finde ich sie ganz nett so für den Morgen. Vielleicht hat sich meine Beweglichkeit tatsächlich verbessert. So richtig beurteilen kann ich das nicht. Die Rumpfbeugung geht besser und ist nicht mehr so anstrengend wie zuvor. Oder ist es einfach nur Gewöhnung?

wo gibt es diesen schönen Waldtrail? Das Hörnchen zeigt, was mit fünf „Fingern“ an der Hand alles möglich ist - sich in der Baumrinde festkrallen und wenn man leicht genug ist, bleibt man daran auch noch hängen.

Ein bisschen Outdoor Feeling sollte schon dabei sein, obwohl alles im umbauten Raum stattfindet. Dabei sind wechselnde Lichtverhältnisse eher das Salz in der Suppe.

Guten Morgen, zum Thema Krafttraining möchte ich bemerken, dass mir der L & B Podcast zum Fitnessstudio viel gebracht hat. „The destroyer of the knee” werde ich jetzt vorsichtiger einsetzen. Das Gerät erlaubt kaum eine vollständige Bewegung des Unterschenkels. Deshalb werde ich das auf der Matte nachholen. Wenn es hilft. Außerdem hat mich das Gerät zum Überhängen des Rumpfes nach hinten gelehrt, dass diese Bewegung für das ISG bei mir nicht förderlich ist, sondern eine Verkantung desselben hervorrufen kann. Wahrscheinlich habe ich unwillkürlich eine schiefe Bewegung gemacht. Jetzt mache ich einen Bogen um dieses Gerät. Dessen Einsatz ist ja nur in einer Weise möglich - und die bekommt mir scheinbar nicht. Ansonsten kann ich über das Fitnesstraining Gutes berichten. Es ist besonders im Winter und langen Schlechtwetterperioden eine gute Möglichkeit sich auszutoben. Von einem Muskelaufbau merke ich, wie üblich, nichts. Dann müssen eben die Möglichkeiten ausreichen, verschiedene Muskelgruppen zu bewegen. Fazit: von Deinem Training - Roland - merke ich weit mehr.

Ist das Riesen-Eichhörnchen durch KI entstanden?

Angelika P. Das mit dem „Zeit sparen“ kann ich auch nicht nachvollziehen. Zeit gibt es in unendlicher Menge. Zeit kann man nicht sparen. Entweder ich entschließe mich, morgens Übungen einzubauen oder ich lasse es. Die Zeit vergeht so oder so.

Einen schönen Morgen miteinander, auf kurzem Abstand voneinander zwei Anspannungen zu koordinieren, das gelingt mir nicht immer pro Anspannung. Die Hand ist dominanter als der Ellbogen. Wenn ich mich nicht an die doppelte Anspannung erinnere, hantieren nur die Hände und wenn ich gar nicht aufpasse, spanne ich das Knie an. Also zur Hälfte der Übung gelingt die doppelte Anspannung, aber nicht ohne das jeweilige Knie mitanzuspannen. Irgendwie bekloppt.