🌳 🧎.

Übungs-Expertin ( seit drei Jahren dabei)
Bild fĂŒr das Abzeichen Level 1: Bewegungspionier.
Level 1: Bewegungspionier verdient fĂŒr einen 1-tĂ€gigen-Streak!
Bild fĂŒr das Abzeichen Level 2: Dranbleiber .
Level 2: Dranbleiber verdient fĂŒr einen 3-tĂ€gigen-Streak!

10. Juni, 11:45 Uhr

Giuliana von Liebscher & Bracht Liebe Giuliana, ein Aspekt ist aus meiner Sicht unglĂŒcklich formuliert, und zwar " obwohl man das ursprĂŒnglich vielleicht anders wahrgenommen hat".

In eurer Kommunikation zu den Streaks habt ihr das nicht erwÀhnt, dass die Streaks öffentlich sind. Es ist auch nicht intuitiv zu erfassen, wo man das ausstellen kann.

Insofern handelt es sich nicht um eine persönliche Wahrnehmung.

Dass die Streaks - aus technischen GrĂŒnden - fĂŒr alle öffentlich sichtbar sind, halte ich nicht fĂŒr eine SelbstverstĂ€ndlichkeit.

🙂

10. Juni, 11:17 Uhr

Angelika ..ich gehe ganz stark davon aus, dass es sich bei den öffentlichen Streaks gar nicht um etwas bewusst Entschiedenes von L&B handelt. Vielleicht durch die Technik reingekommen. Mal abwarten, ob das Thema aufgegriffen wird 😊

Ach, es gibt schon eine Antwort, von Giuliana, dass es technisch bedingt ist und sich nicht Àndern lÀsst.

10. Juni, 11:07 Uhr

Roswitha M. Hey Roswitha, in deiner Antwort stecken auch Dimensionen. "Willkommen im Kindergarten" ( ich glaube, von Angelika) ist aus meiner Sicht eine versteckte Kritik. Jedenfalls dann, wenn es nicht von einer Erzieherin an der EingangstĂŒr zum Kindergarten gesagt wird 😉

Der Post von mir ist nicht selbst das oder ein Problem: er greift lediglich auf, was schon da ist, geht in die Tiefe - und ist ein Angebot. 😊

Gepostet

10. Juni, 09:39 Uhr

Öffentlich sichtbare Streaks

Hier noch eine ErgÀnzung zum Thema Streaks:

Was passiert, wenn Streaks öffentlich sind?

Sozialer Vergleich

Menschen vergleichen sich automatisch mit anderen – ob bewusst oder unbewusst. Öffentliche Streaks laden dazu ein, sich ĂŒber „Leistung“ oder „Durchhaltevermögen“ zu definieren – was:

Motivierend wirken kann (z. B. „Wenn sie 60 Tage schafft, kann ich das auch“),

aber oft auch entmutigend, beschĂ€mend oder wettbewerbsverzerrend wirkt (z. B. bei Krankheit, hoher Belastung, individuellem Tempo).

Leistungsdruck und Scham

Wenn Streaks Teil des „öffentlichen Profils“ sind, entsteht sozialer Druck: Man möchte nicht „schlecht“ dastehen, seine Serie nicht verlieren, sich keine BlĂ¶ĂŸe geben.Das kann z. B. zu pseudoaktivem Verhalten fĂŒhren („Ich schließe die Übung nur ab, damit mein Streak bleibt“), ohne inhaltliches Interesse.

Wirkung auf Selbstwert

Öffentlich sichtbare Streaks können den Selbstwert binden an eine Kennzahl – nicht an eigene BedĂŒrfnisse, Werte oder Fortschritte. Das birgt die Gefahr, sich selbst entfremdet zu fĂŒhlen: „Ich tu das nicht mehr fĂŒr mich, sondern fĂŒr mein Bild nach außen.“

Gruppendruck oder Ausgrenzung

In Gruppen oder Communities (auch in der L&B Community....) kann so eine Art „implizites Ranking“ entstehen. Wer keine Streaks hat, wirkt weniger engagiert oder motiviert – obwohl das inhaltlich ĂŒberhaupt nicht stimmen muss.

Auch einige dieser Aspekte klangen alle schon an.

Insofern ist es gut, dass man das mit den Streaks ausschalten kann. Allerdings fehlte das in der Kommunikation.

Zudem ist es aber schade, dass man den Streak ausschalten muss, damit er nicht fĂŒr andere sichtbar ist - weil man ihn dann auch selbst nicht mehr in der implementierten Form sieht ( die bunten Zahlen). Aber da bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob das stimmt.

Ich finde, da könnte ggfls noch nachgebessert werden.

LG Jac 😊

10. Juni, 09:30 Uhr

Hier noch eine ErgÀnzung, die insbesondere das Unwohlsein von dir Karin,73 und dir, Madelaine aufgreift:

Was passiert, wenn Streaks öffentlich sind?

Sozialer Vergleich

Menschen vergleichen sich automatisch mit anderen – ob bewusst oder unbewusst. Öffentliche Streaks laden dazu ein, sich ĂŒber „Leistung“ oder „Durchhaltevermögen“ zu definieren – was:

Motivierend wirken kann (z. B. „Wenn sie 60 Tage schafft, kann ich das auch“),

aber oft auch entmutigend, beschĂ€mend oder wettbewerbsverzerrend wirkt (z. B. bei Krankheit, hoher Belastung, individuellem Tempo).

Leistungsdruck und Scham

Wenn Streaks Teil des „öffentlichen Profils“ sind, entsteht sozialer Druck: Man möchte nicht „schlecht“ dastehen, seine Serie nicht verlieren, sich keine BlĂ¶ĂŸe geben.Das kann z. B. zu pseudoaktivem Verhalten fĂŒhren („Ich schließe die Übung nur ab, damit mein Streak bleibt“), ohne inhaltliches Interesse.

Wirkung auf Selbstwert

Öffentlich sichtbare Streaks können den Selbstwert binden an eine Kennzahl – nicht an eigene BedĂŒrfnisse, Werte oder Fortschritte. Das birgt die Gefahr, sich selbst entfremdet zu fĂŒhlen: „Ich tu das nicht mehr fĂŒr mich, sondern fĂŒr mein Bild nach außen.“

Gruppendruck oder Ausgrenzung

In Gruppen oder Communities (auch in der L&B Community....) kann so eine Art „implizites Ranking“ entstehen. Wer keine Streaks hat, wirkt weniger engagiert oder motiviert – obwohl das inhaltlich ĂŒberhaupt nicht stimmen muss.

Auch einige dieser Aspekte klangen alle schon an.

Insofern ist es gut, dass man das mit den Streaks ausschalten kann. Allerdings fehlte das in der Kommunikation.

Zudem ist es aber schade, dass man ihn ausschalten muss, damit er nicht fĂŒr andere sichtbar ist - weil man ihn dann auch selbst nicht mehr in der implementierten Form sieht ( die bunten Zahlen). Aber da bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob das stimmt.

Ich finde, da könnte ggfls noch nachgebessert werden.

LG Jac 😊

09. Juni, 20:28 Uhr

Hey Georgio, ich hatte das vor einer Weile auch, ich habe ca. zwei Monate gebraucht, um es in den Griff zu bekommen. Hatte ALLES probiert, viel davon haben die anderen bereits geschrieben. Wichtig aus meiner Sicht ist auch, die Ursache in den Blick zu nehmen.

Ich habe in der akuten Zeit bspw die Computermaus mit der anderen Hand bedient, ĂŒberhaupt darauf geachtet, wie meine Körperhaltung, insbesondere der Arme beim Arbeiten ist und fĂŒr Zuhause habe ich mir eine ergonomische, vertikale Maus besorgt.

Zwischendrin war ich auch am Verzweifeln wegen der Langwierigkeit, aber schließlich war der Schmerz beseitigt.

Viel Erfolg und alles Gute ☘

09. Juni, 20:17 Uhr

Wahnsinn, so klein und so ein weit aufgerissener Schnabel 🐩

09. Juni, 18:54 Uhr

Cornelia S Freut mich 😊

Gepostet

09. Juni, 12:38 Uhr

Streaks in Apps

Weil ich das Thema wichtig finde, posten ich meinen Beitrag unter Karins Post zum Thema auch nochmal hier. 😊

FĂŒr mich ist das Thema, das auf den ersten Blick harmlos wirkt, eine wahre Freude, weil es eben doch komplex ist.

Hier ein Diskussionsbeitrag:

Positive Effekte von Streaks

Motivation durch sichtbaren Fortschritt:

Menschen reagieren stark auf Gamification. Eine fortlaufende Zahl aktiviert unser Belohnungssystem und erzeugt ein GefĂŒhl von KontinuitĂ€t und Leistung.

Aufbau von Gewohnheiten:

FĂŒr viele ist das tĂ€gliche „Dranbleiben“ entscheidend beim Aufbau neuer Routinen (z. B. Sport, Sprachen, Meditation). Streaks können helfen, diese Anfangsbarriere zu ĂŒberwinden.

Selbstwirksamkeit stÀrken:

Der Anblick einer langen Serie kann Stolz erzeugen und die Überzeugung stĂ€rken: „Ich zieh das durch.“

Kritische Aspekte und Risiken

Fokus auf QuantitĂ€t statt QualitĂ€t: Wenn der Streak das Ziel wird, kann der eigentliche Sinn der Handlung verloren gehen. Man meditiert z. B. nur noch „fĂŒr den Haken“, nicht fĂŒr die innere Ruhe.

Zwang statt Motivation:

Der Druck, den Streak nicht zu verlieren, kann psychisch belasten – gerade bei perfektionistisch veranlagten Menschen. Es wird zum Muss, nicht zur Wahl.

Frust bei Verlust:

Wenn eine lange Serie durch Krankheit, Urlaub oder Vergessen unterbrochen wird, empfinden viele das als RĂŒckschlag oder sogar als persönliches Scheitern. Manche geben danach komplett auf („Jetzt ist eh alles kaputt“).

Externalisierte Motivation:

Die Motivation bleibt oft „außen“ (durch App-Mechanik), statt sich nach innen zu verlagern (Warum tue ich das eigentlich?). Das hemmt langfristig die Autonomie.

Sucht- und Kontrollpotenzial:

In manchen FĂ€llen kann ein Streak-Mechanismus suchtĂ€hnliche Verhaltensmuster fördern – besonders bei Kindern und Jugendlichen oder Menschen mit KontrollbedĂŒrfnis.

Die entscheidende Frage fĂŒr jede und jeden lautet:

Was ist mein innerer Grund, etwas tĂ€glich zu tun – unabhĂ€ngig davon, ob eine App es zĂ€hlt?

Wenn man sich dessen bewusst bleibt und Streaks nicht zum Selbstzweck werden, können sie hilfreich sein. Wenn sie jedoch Druck erzeugen oder AbhÀngigkeit fördern, ist es ratsam, den Mechanismus bewusst zu ignorieren oder auszuschalten.

LG, Jac 😊

2

09. Juni, 12:23 Uhr

An alle, die es interessiert 😊

Als Expertin fĂŒr Tiefgang und Klartext habe ich mich mit dem Thema "Streaks" beschĂ€ftigt.

FĂŒr mich eine wahre Freude, wie komplex ein auf den ersten Blick harmlos wirkendes Thema - hier: Tool, ist. Wie fast immer hat etwas mindestens zwei Seiten.

Hier mal ein Diskussionsbeitrag:

Positive Effekte von Streaks

Motivation durch sichtbaren Fortschritt:

Menschen reagieren stark auf Gamification. Eine fortlaufende Zahl aktiviert unser Belohnungssystem und erzeugt ein GefĂŒhl von KontinuitĂ€t und Leistung.

Aufbau von Gewohnheiten:

FĂŒr viele ist das tĂ€gliche „Dranbleiben“ entscheidend beim Aufbau neuer Routinen (z. B. Sport, Sprachen, Meditation). Streaks können helfen, diese Anfangsbarriere zu ĂŒberwinden.

Selbstwirksamkeit stÀrken:

Der Anblick einer langen Serie kann Stolz erzeugen und die Überzeugung stĂ€rken: „Ich zieh das durch.“

Kritische Aspekte und Risiken

Fokus auf QuantitÀt statt QualitÀt:

Wenn der Streak das Ziel wird, kann der eigentliche Sinn der Handlung verloren gehen. Man meditiert z. B. nur noch „fĂŒr den Haken“, nicht fĂŒr die innere Ruhe.

Zwang statt Motivation:

Der Druck, den Streak nicht zu verlieren, kann psychisch belasten – gerade bei perfektionistisch veranlagten Menschen. Es wird zum Muss, nicht zur Wahl.

Frust bei Verlust:

Wenn eine lange Serie durch Krankheit, Urlaub oder Vergessen unterbrochen wird, empfinden viele das als RĂŒckschlag oder sogar als persönliches Scheitern. Manche geben danach komplett auf („Jetzt ist eh alles kaputt“).

Externalisierte Motivation:

Die Motivation bleibt oft „außen“ (durch App-Mechanik), statt sich nach innen zu verlagern (Warum tue ich das eigentlich?). Das hemmt langfristig die Autonomie.

Sucht- und Kontrollpotenzial:

In manchen FĂ€llen kann ein Streak-Mechanismus suchtĂ€hnliche Verhaltensmuster fördern – besonders bei Kindern und Jugendlichen oder Menschen mit KontrollbedĂŒrfnis.

Die entscheidende Frage, die sich jede und jeder stellen kann, lautet:

Was ist mein innerer Grund, etwas tĂ€glich zu tun – unabhĂ€ngig davon, ob eine App es zĂ€hlt?

Wenn man sich dessen bewusst bleibt und Streaks nicht zum Selbstzweck werden, können sie hilfreich sein. Wenn sie jedoch Druck erzeugen oder AbhÀngigkeit fördern, ist es ratsam, den Mechanismus bewusst zu ignorieren oder auszuschalten.

Ich finde, dass in den bereits gestellten Fragen und gegebenen Antworten schon ganz viel von den aufgezÀhlten Aspekten mitschwingt.

LG, Jac 😊