Was für ein wundervolles Geschenk, liebe Heike Deine Antwort zu lesen ! Ja, mein Sohn lebt und ich wurde mir seiner Not zutiefst bewußt, als er Suizid Phasen im Studium bekam und abbrechen mußte. Letztes Jahr hat er auch für sich selbst eine 3 monatige Therapie organisiert. Deine Beschreibung des für 'sich selbst sorgens' finde ich so treffend! Ich stimme allem, was Du schreibst 100% zu!
Interessanterweise gelingt es mir oft, ihn ganz loszulassen und stattdessen liebevoll zu begleiten, jedoch manchesmal fällt es mir sehr schwer. Dann hilft mir meine Therapeutin/Coach, wieder zu mir zu finden und Verstrickungen zu lösen (ich arbeite zeitweise also coach in meiner Firma und nutze sie zur Supervision). Ich bin sehr dankbar, sie an meiner Seite zu haben 😉
Was mich sehr bewegt ist, das ich heute ein Gespräch führte mit einer Kollegen, die sich gerade auf genau diese Reise macht, ihre erwachsenen Kinder loszulassen, und gleichzeitig zu wissen, dass sie in ihrem Leben leiden ( wie unsere Söhne) - es gibt so viele von uns!
Noch einmal herzlichen Dank für Deine Nachricht.
Sie tut gut, ermutigt und inspiriert für einander da zu sein, wenn uns das Leben dazu einlädt !
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13. Januar, 21:34 Uhr
Heike mein Sohn und ich während seines Therapieaufenthalts.