Lieber Roland, das fand ich heute total spannend und interessant, was Du gesagt hast! Und ich kann das nur bestätigen. Ich habe seit mehreren Jahren einen Fersensport, Hallux valgus und Rhizarthrose. Am Anfang tat auch alles weh. Aber ich mache seit ca. 3 Jahren regelmäßig deine Übungen und habe keinen Schmerz mehr. Ich weiß auch, dass bei Endometriose das von Dir beschriebene Phänomen häufig ist: ein krasser Befund, aber keine oder nur wenig Schmerzen oder umgekehrt stärkste Schmerzen ohne großen Befund (und natürlich alles was dazwischen möglich ist.). Das wirft die Frage auf, ob es eben nicht nur bei den orthopädischen Erkrankungen sondern eben auch bei anderen so ist, dass der Schmerz nicht unmittelbar zusammenhängt mit dem Befund. Oft wird diesen Menschen dann ja eingeredet, dass es psychisch bedingt ist oder Psychosomatische, was schon eher hinkommt, denn wir alle sind ja Wesen mit Körper, Geist und Psyche und alles greift ineinander. Vielleicht könntet Ihr auch Übungsprogramme finden, die für Menschen mit Endometriose, mit Fibromyalgie usw. Geeignet sind. Denn auch diese fühlen sich machtlos ihren Schmerzen ausgeliefert, bekommen Hormone (!!!) und Schmerzmittel an die Hand.
Kommentiert am 16.06.24 - Sonntags-Training
16. Juni, 13:04 Uhr
Und vielen Dank auch für die erste Übung heute für den Nacken. Nach einer Fehlbehandlung einer sog. Osteopathin, die ruckartig an meiner Halswirbelsäule rumgerückt hat und mir damit Dauerschmerz beschert hat, den ich zwar mit euren Und auch anderen Übungen begrenzte, aber nicht weg bekomme, habe ich gemerkt, wie diese Übung genau am entscheidenden Punkt angesetzt hat. Eben nicht hinten im Nacken, sondern einem Schmerz, der vom seitlichen Hals nach unten in Brustbein, Schlüsselbein und Schulter strahlt.