Hubert F.

Bild für das Abzeichen Level 1: Bewegungspionier.
Level 1: Bewegungspionier verdient für einen 1-tägigen-Streak!
Bild für das Abzeichen Level 2: Dranbleiber .
Level 2: Dranbleiber verdient für einen 3-tägigen-Streak!
Bild für das Abzeichen Level 3: Durchstarter.
Level 3: Durchstarter verdient für einen 7-tägigen-Streak!
Bild für das Abzeichen Level 4: Routinemacher .
Level 4: Routinemacher verdient für einen 14-tägigen-Streak!

Bei der Übung merke ich kaum Dehnung. Vielleicht mache ich da etwas falsch, aber was? Wenn ich ein Bein 90 Grad anwinkele, kann ich mich leicht auf beide Schultern drehen, ich spüre dabei kaum Dehnung. Ich erkenne aber, dass das angewinkelte Bein im Kniebereich abhebt. Das kann ich auch nur verhindern, wenn ich das angewinkelte Bein bewusst möglichst unten halte. Irgendwie bekomme ich aber keine deutliche Dehnung hin.

12. April, 11:46 Uhr

Guten Morgen zusammen am sogenannten Weißen Sonntag. Das Übungsset war heute recht anspruchsvoll, für mich war der Anteil der „Stützübungen“ zu hoch. Die Armstütze bei der Wadenübung kann ich mit meinem Handicap (Hemiparese) absolut nicht. Na ja, lieber Roland, Du hast dafür ja eine Alternstive angeboten. Ich bin jetzt seit zwei Jahren regelmäßig dabei, dennoch gibt es immer wieder neue Übungsteile, wie auch heute wieder. Das ist spannend und herausfordernd zugleich.

Die abschließenden Vorschläge für ein Krafttraining würden mein Interesse als ehemaliger Leichtathlet wecken, wenn diese mir der Schlaganfall nicht verleidet hätte. Klimmzüge könnte ich vielleicht sogar an meiner Sprossenwand üben, kann ich aber nicht mehr. Aber das „Aushängen“ ist ja auch schon etwas, für mich allerdings dennoch rechtsseitig sehr schwierig. Aber Kniebeugen sind möglich, Liegestützen sehr bedingt. Auch wenn mein Handicap nicht gerade für solche Übungen motivierend ist, werde ich mich mal mit Deinen Empfehlungen auseinandersetzen. Danke, Roland.

Moin Roland,

die heutige Übung bekam ich nicht hin. In der Grätsche stehen und zum linken Bein absenken führte bei mir dazu, dass die Hemiparese rechts zunehmend das Ansteuern der Muskeln einstellte. Wieder in die Senkrechte zu kommen, war deshalb sehr schwierig, ich bekam Sorge, das Gleichgewicht zu verlieren. Im rechten Bein verlor ich das Gefühl, die Muskeln bewusst anzusteuern. Das kenne ich zwar bei der Übung hinterm Stuhl, habe dann aber die Möglichkeit, mich am Stuhl festzuhalten und dann das rechte Bein zurückzuführen. Es ist schon deprimierend, seine Einschränkungen so vor Augen geführt zu bekommen.

Nach der Pause durch das Schreiben dieses Kommentars werde jetzt mal probieren, die angezeigte Alternative durchzuziehen.

28. Januar, 15:54 Uhr

Heute habe ich die Übung nach einer Pause nach einer 3/4 h Schnee schieben und schüppen gemacht. Bei Schulterübungen wird mir immer vor Augen geführt, wo meine Probleme sind, und zwar nicht nur rechts mit Hemiparese, nein, auch links. Die linke Schulter war auch der Grund, warum ich im April 2024 zu den Übungen in der App mit Roland gekommen bin. Schulterschmerzen habe ich heute kaum noch, dennoch ist die heutige Übung für mich schon recht anspruchsvoll. Rechts den Ellenbogen auf die Rolle und die Hand hinten an die Schulter geht nicht, ich lasse den Arm halt gestreckt. Links bekomme ich die Übung -Ellbogen auf der Rolle, Hand hinten an der Schulter- einigermaßen hin. Die rechte Hand auf dem linken Handgelenk macht mir wegen meiner motorischen Einschränkungen aber Probleme. Das gilt besonders nach Rolands Ansage -Linker Ellbogen drückt auf die Rolle, linker Arm will nach oben. Da ich die rechte Hand nicht wirklich auf das linke Handgelenk bekomme, ist natürlich das Festhalten nicht möglich, wodurch auch das Ansteuern schwierig ist. Aber jetzt beim Schreiben des Kommentars merke ich noch deutlich ein Wohlgefühl in der linken Schulter.

Guten Morgen zusammen,

jeweils das Bein auf das andere Knie legen, bekomme ich ganz gut hin. Gleiches gilt für den Rumpf nach vorne. Bei der Übung merkte ich allerdings Schmerzen im Steißbein, auf das ich vor zwei Tagen etwas unsanft gestürzt war. Ich denke, die Prellung vergeht und ich lasse mich von den Übungen nicht abhalten. Es erinnerte mich an den Spruch eines Gruppenführers, eines Oberleutnans, vor über 50 Jahren bei der Bundeswehr: „ Jungs, stellt euch nicht so an, was und nicht tötet, macht uns nur noch härter“.

19. Januar, 11:41 Uhr

Roland Danke Roland, ich werde dabei in meinen Körper hineinhören.

Die Schulterdehnung mit den Handrücken auf den Boden ist zwar noch ungewohnt, klappte heute aber schon „selbstverständlicher“, als gestern. Die Nackendehnung habe ich heute im Fersensitz gemacht und so gleichzeitig auch eine Dehnung der Oberschenkel und des Fußgelenks erreicht. Beim Fersensitz spannen, ja schnerzen, schon ein wenig die Fußrücken. Aber ich denke, so erreiche ich gleich zwei Übungen.

18. Januar, 12:34 Uhr

Wieder ein gutes, abwechslungsreiches Sonntagstraining, lieber Roland. Die Augenübungen mache ich stets ohne Finger, da die Motorik bei mir rechts eingeschränkt und mir das Anlegen der Finger deshalb zu unsicher ist. Die Abwandlung der Übung mit den Händen nach hinten, jetzt aber die Hände gedreht und auf den Handrücken abgelegt, ist eine interessante Variante. Ich musste es zunächst hinbekommen, die Hände soweit abzuwinken, dass die Handrücken auch vollständig auflagen. Dieses gelang mir dann selbst rechts, ja sogar besser, als mit der Handfläche nach unten.

Die Erklärungen nach den Übungen empfand ich sehr hilfreich. Interessant war für mich nach den Erklärungen der Wirkungen auf die Faszien die Aussage, das selbst die Gene positiv beeinflusst werden, also dass Gene, die abgeschaltet sind, wieder angeschaltet werden. Das brachte mir meine nicht ganz ernst gemeinte Aussage nach meinem Schlaganfall vor jetzt fast 10 Jahren in Erinnerung. Ich hatte meiner Physiotherapeutin gegenüber einmal gesagt, ich bräuchte nicht nur die Übungen mit ihr, ich bräuchte einen guten Elektriker bzw. Elektroniker, der die durch den Schlaganfall erlittenen „Fehlschaltungen“ wieder ordnungsgemäß verdrahtet. An dieser humoristischen Aussage scheint sinngemäß aber etwas dran zu sein, wenn ich den Hinweis auf die Gene aufnehme. ich glaube, diesen Gedanken sollte ich bei einigen Übungen verinnerlichen und beobachten, was sich da vielleicht tut.

13. Januar, 11:28 Uhr

Ich merke deutlich, meine Schultern haben Defizite und diese Übungen nötig. Rechts durch mein Handicap (Hemiparese) sowieso, mache aber auch rechts so gut wie ich kann mit. Links hatte ich zu Beginn im April 2024 recht starke Schmerzen, die durch die regelmäßigen Übungen zwar nicht ganz weg aber beherrschbar sind. Auch bei der linksseitigen Übung habe ich Schwierigkeiten, die Schulter ganz auf den Boden zu bekommen. Aber zunehmend kam ich etwas tiefer, wobei die Blockade das Gefühl auslöste, hier ständen Muskeln im Wege. Bei der Abschlussübung die Oberarme auf 110 Grad und dann die Unterarme senkrecht gestellt, funktioniert bei mir nur bedingt. Ganz senkrecht, also die Hände nicht nach vorne abfallend, ist auch links ein wenig blockiert, und zwar in der Schulter. Die Rotation ist begrenzt, ich glaube allerdings, das Problem ist bei mir nicht neu. Ich bin auch schon froh, dass ich durch die Übungen nahezu schmerzfreie Schultern habe. Hierfür bin ich Roland dankbar.

Roland Lieber Roland,

wie kommst Du auf Unlust? ich bin nahezu jeden Tag dabei und mache trotz Handicap durch Schlaganfall (Hemiparese rechts) alles, soweit ich kann, mit. Ich meinte doch nur, dass bei der Vielzahl der Übungen nicht jede Übung regelmäßig gemacht wird. Ich mache auch gerne mehr Übungen, als nur das Tagesprogramm. Also ist Unlust nicht vorhanden.