Guten Morgen,
Thema: Pro Schritt - ein Pieks in die Knie - Innenseite
Es ist jetzt zwei Jahre her, als mein Zahnarzt meinte: „Der Sechser muss raus, weil er wackelt.“ Ich sagte ihm, dass der Siebner ihm ja auch schon zum Opfer gefallen sei, und ich dann nur noch einen Molaren als Gegenbiss hätte. „Da kommen zwei Implantete hinein und gut ist es.“ Aha, denke ich mir, für ihn wäre das gut, für mich weniger und ich ließ den Zahn lieber weiterhin links oben vor sich hin wackeln. Solange die Wurzel sich nicht entzündete, war kein Schmerz zu verspüren. Alles gut, oder?
Wenige Wochen später stellte sich der Pieks in der Knie-Innerseite bei jedem Schritt ein. Rechtes Knie!
Nach einiger Humpelei ging ich zum Orthopäden, der meinte: „Abnutzung durch ewiges Bergsteigen und schweres Gepäck Tragen“. Ein anderer Pieks ins Knie folgte - Injektion Hyaluronsäure. Das solle ich wochenweise wiederholen. Meinte der Orthopäde in seiner fürsorglichen Art.
Aber nur zwei Tage war der Schmerz im Knie weg, dann war er wieder da; ich vermied den Besuch des Orthopäden und trank jeden Morgen zehn Milliliter kolloidales Silber. Tatsächlich ließ der Schmerz im rechten Knie spürbar nach.
Wirkliche Hilfe kam durch eine Entzündung der Wurzel des Sechsers. Ich erinnerte mich gleich an die weisen Worte meines Zahnarztes und auch daran, dass Körperreaktionen intern diagonal verlaufen. Der Zahn wurde gezogen.
Und siehe da: der Pieks im rechten Knie war Geschichte.
Prophylaktisch steige ich aber nach wie vor morgens auf den steil gestellten Knieretter, denn es gibt ja noch andere Gründe, die ein Aua im Knie produzieren könnten.