August 09, 2025

Schöne Übungen gestern, die ich recht gut hinbekam. Ich habe sie nach der heutigen Tagesübung wiederholt. Im Schneidersitz konnte ich gut und weit nach vorne die Hände auf dem Boden ablegen. Auch der Teil in der tiefen Hocke hat mir Spaß gemacht. In die tiefe Hocke kann ich gut kommen, wenngleich die Muskeln in den Oberschenkeln zum Schluss schon ein wenig müde wurden. Beim Drücken der Knie gegen die Ellenbogen merkte ich rechts einen besonderen Effekt, der Arm wurde in die volle Streckung gebracht, was ich wegen der Hemiparese eigentlich gar nicht kann. Vielleicht sollte ich gerade auch deswegen die Übung häufiger machen. Allerdings hatte ich Probleme, die rechte Hand abzuwinkeln und flach auf der Boden zu bekommen. Ich habe mich halt auf der Faust abgestützt. Aber vielleicht ist auch das ein Ruf nach regelmäßiger Wiederholung. Die Kniebeugen ganz tief machten mir grundsätzlich kein Problem, wenn ich mal davon absehe, dass ich dabei schon dem nach hinten kippen konzentriert entgegen wirken musste. Dieser Teil der Übung wirkt ähnlich, wie meine oft gemachte Übung - auf den Togujumper absitzen und frei wieder aufstehen-. Dieses hatte ich regelmäßig in meine Übungen eine Zeit nach dem Schlaganfall eingebaut, um die Beinmuskeln zu stärken und gleichzeitig mein Gleichgewicht zu trainieren. Also die Übungen heute fand ich klasse, das immer tiefer in die Hocke gehen zeigte mir aber Ermüdungen in den Oberschenkeln, was wohl ein regelmäßiges Üben empfiehlt. Ich habe die Übungen deshalb in meine Wiedergabeliste aufgenommen. Beim Schluss der Übung musste ich schon deutlich Schwung holen, um aus der Rückenlage wieder in den Schneidersitz zu kommen.

Ist der beschriebene Effekt für meinen rechten Arm positiv, oder ist er vielleicht nicht wirklich sinnvoll. Bei dem in die volle Streckung bringen hatte ich nämlich schmerzen, die aber auszuhalten waren. Könnte ich auch für meine rechte Hand durch die Übung auch nach 9 Jahren noch positive Effekte erzielen?

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