Oktober 11, 2025

Liebes Team,

ich habe vor ca. 2 1/2 Monaten entbunden. Sowohl die Schwangerschaft als auch die Geburt verliefen unkompliziert. Während der Schwangerschaft hatte ich schon durchgehen untere Rückenschmerzen, jedoch sind diese seit dieser Woche so schlimm, dass ich mich kaum bewegen kann.

Ich nehme auch Schmerzmittel, da es sonst gar nicht geht aber eigentlich nicht möchte, da ich ich stille.

Rotationsbewegungen sind am schlimmsten, Strecken und Beugen ist ebenfalls sehr schmerzhaft. Lange Laufen ist auch nicht mehr möglich, geschweige denn mein Kind tragen. Ich hatte ihn in diesen zwei Monaten sehr viel in der Trage und war auch oft auf dem Pezziball. Der Schmerz ist lokal im Wirbel (LWS Hüfthöhe) und strahlt in den unteren Rücken (aber nicht in die Beine, keine Taubsheitsgefühle o. ä.). Mein Arzt meinte gestern, es ist kein Bandscheibenvorfall, sondern lediglich eine Überlastung des Wirbels. Durch Schwangerschaft und Geburt ist der Beckenbogen „durchgeweicht“ und hypermobil und es fehlt an Stabilität. Er hat mir erstmal die Stufenlagerung empfohlen zur Entlastung.

Ich habe vorgestern Abend zwei ihrer empfohlenen (Dehn)-Übungen gegen untere Rückenschmerzen durchgeführt, danach wurden die Schmerzen deutlich schlimmer. Ich bin jetzt ziemlich verunsichert, wie ich am besten vorgehen soll. Muskeltraining oder Dehnung? Oder erstmal nur Stillhalten/Lagerung? Können Sie mir spezielle Übungen zur Hand geben, die ich direkt machen kann? Das ist echt kein Zustand, da ich mich kaum um mein Baby kümmern kann.

Kurz zu mir: Ich bin sehr gelenkig und flexibel, habe bis vor der Entbindung viel Yoga gemacht. Andererseits bin ich nicht sonderlich muskulös bzw. Muskeltraining kam bei mir schon immer zu kurz.

Übrigens: Meine Rückbildung hat diese Woche eigentlich begonnen.

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