Liebe Petra, lieber Roland.
Heute hörte ich euren Potcast über den Rollator. Ich werde dieses Jahr noch 88 J. Habe jetzt auch einen Rollator. Neulich war ich eine Strecke fast 3 km zu schnell unterwegs. Die Räder blieben in einer Unebenheit hängen. Ich drohte mich zu überschlagen. Lenkte nach links ein und stürzte in den Straßengraben. Kam mit mPrellungen und blauen Flecken davon. Wegen einer Blasengeschichte bekam ich 2 x vor Weihnachten und einmal nach Weihnachten Antibiotika von der Frauenärztin. In dieser Zeit wurden meine Oberschenkel Muskeln schwach. Eure Übungen fielen mir schwer. Ich übte auch am Hometrainer. Half. Doch jetzt Erkältung mit Bronchitis. Jetzt sind die Beine wieder geschwächt. Das alles nur um zu sagen, wie gesundheitliche Probleme vom Üben abhalten. Man ist lustlos.
Nun zum Rollator. Es sind viele Ältere damit unterwegs. Er wird nun von der Krankenkasse verordnet. Die Scheu damit zu gehen, die meine Mutter noch hatte, ist weg. Dann leben viele ältere Menschen allein. Die Jungen nehmen sich keine Zeit mehr sie. Die Jungen haben " Wichtigeres "zu tun. Das Verständnis für Ältere hat abgenommen. Während früher von der Familie umsorgt, müssen sich viele alte Leute selbst kümmern. Das Alleinsein birgt Ängste: vor dem Stürzen, vor dem Getadelt werden von den Jungen. Die Mutter meiner früheren Kollegin sagte zu mir: ich fürchte sie.
Das nach vorne gebeugt sein, ist ein Problem. Immer wenn ich an Spiegeln vorbei gehe, kontrollieren ich mich.
Danke lieber Roland, dass Sie die Übungen mitmachen und dazu sprechen. Das hilft sehr.
Das sind meine Gedanken zum Rollator. LG Dagmar
Kommentiert am Raus-aus-der-Sitzfalle Challenge
16. Mai, 07:43 Uhr
Bin gespannt